Ich hätte weiter mein Perfect Life leben können, von dem du nur träumst....
Das ist der Beginn einer durchaus tragischen Kurzgeschichte, mit viel Gefühlschaos:
"Und er sah sie. Auf einmal war sie da. Sie setzte sich hin. Redete mit anderen Männern, lachte. Bescheiden. Man gab ihr ein Glas Sekt. Und sie verweilte. Sah sich um, sah sich alles an. Ganz intensiv nahm sie jedes Detail ihrer Umgebung mit den Augen auf. Nur ihn sah sie nicht an. Nach einer Weile sprach ein anderer mit ihr. Sie nickte, nahm ihre Sachen - sie wollte gehen. Er geriet innerlich in Aufregung. Sie konnte doch jetzt nicht gehen, er wollte sie weiter betrachten, darauf warten dass sie ihm endlich einen Blick zuwarf. Wie sollte er sie jemals wieder finden? Was, wenn er sie nie wieder sehen würde? Irgendetwas an ihr machte ihm bewusst, dass sie anders war. Anders als all die anderen. Und ehe er realisierte was geschah, war sie schon aufgestanden und die hölzernen Treppenstufen hinabgegangen. Sie ging. Oh nein, bitte nicht. Er sprang auf, stürzte sich in die sich an der Treppe drängelnde Menschengruppe und bekam in letzter Sekunde ihren Arm zu fassen.
Diese Veranstaltung war eher durchschnittlich. Lag vielleicht auch daran, dass sie sich völlig falsch bekleidet, etwas unwohl fühlte, zwischen all den Menschen in ihren schönen Kleidern. Wenigstens Sekt für umsonst und ein paar alte Bekannte. Und die anderen wollten noch weiter. In der Hoffnung das große Wunder der Nacht zu erleben. Okay los. Die Treppenstufen hinab, auf der sich fremde Menschen drängelten, schob sie sich und ihre Sachen vorsichtig hindurch als plötzlich jemand ihren Arm berührte. Mit einer nie zuvor gefühlten Zärtlichkeit hielt sie jemand fest. Sie drehte sich um. Und dann sah sie ihn..."
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