Gestern gab es nach acht
langen Tagen Abstinenz ein Royal-Republic auf-der-Bühne-Wiedersehen. Dazu
Blink182, All American Rejects und jede Menge merkwürdige Leute.Von All American Rejects
sind mir drei Songs bekannt, die ich eigentlich sehr mag. Aber die sind ja eine fürchterliche Liveband! Da zappelt dieser Hansel von Frontman auf der mit Equipment überladenen Bühne rum, hat seine Körperteile nicht unter Kontrolle, kann
nicht singen und beleidigt zu allem Übermaß noch seine Audienz. Pah!
Bei Royal Republic
braucht es hingegen nur ein Schlagzeug und drei Plätze am vorderen Bühnenrand
für Gitarre, Bass und den aktuell Sexiest-Man-Alive Adam. Natürlich auch mit
Gitarre und dieser tollen Show. Die schwedische Nationalhymne zu Beginn, wie die Jungs ihre Instrumente rocken und Adam, der am Schlagzeug rumspielt. Was auf den ersten Blick so willkürlich und spontan aussieht, ist fester Bestandteil der Show. Ich könnt's mir immer und immer und immer wieder angucken. Völlig Addicted.
So ein Gästelistenticket
hat übrigens den Vorteil, dass man machen kann was man will [man hat ja nix bezahlt] und so haben meine liebenswürdige Begleitung und ich uns vor Konzertbeginn von Blink182 verabschiedet. Da haben die
Türsteher ganz schön doof geguckt. „Wo wollt ihr denn hin?“ Na weg natürlich. Letzte Woche schon auf dem
Hurricane gesehen, wollten wir uns nicht mit den komischen Menschen in der Max Schmeling Halle rumärgern und lieber Adam suchen. Da uns aber das Groupiegen
fehlt, gings in die nächstbeste Kneipe, anstatt peinlich am Zaun rumzustehen.
Meinen Respekt an alle, die soviel Geduld haben und sich selbst auch nicht
dafür schämen. Thihi.
Der Kneipenbesuch artete
in ein heftiges Trink- und später Tanzgelage aus, bis ich in diesem
Wahnsinnsgewitter über Berlin in großen Schlangenlinien nach Hause getorkelt
bin. Und was folgt nach Abenden, die in völliger Trunkenheit enden? Jaja, der
fiese Kater am Morgen danach. Deswegen gibt’s jetzt ein Katerfrühstück. Mauz.


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